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Schadensabwehr auf die andere Art.....

Ganz Deutschland ist momentan auf die Schadensabwehr in Weizen konzentriert, auch ich saß schon meherer Nächte am Weizen und hoffte einige Schwarzkittel verhaften zu können.
Als mein Freund anrief und fragte ob ich mit in sein Revier wollte um Kaninchen zu schießen, da diese starke Schäden machen sollten, war dies natürlich eine willkommene Abwechslung.

Wir trafen uns um 20:00 Uhr und schnell wurde alles abgesprochen. Wir sollten erst unser Glück vom Ansitz aus probieren. Schnell bestieg ich den Hochsitz und konnte beim angehen schon über 20 Kaninchen sehen. Natürlich achteten wir sehr darauf, nur die Jungkaninchen zu erlegen, da es immer noch führungsabhängige Jungtiere gibt. Von meinem Hochsitz sah ich überall Kaninchen, allerdings alle ausser Schussdistanz. Über 150 m. waren mir selbst für die .17 HMR zu weit.
Wir wechselten die Taktik und wechselten die Kleinkaliberbüchse mit der Flinte und pirschten entlang der Hecken die Kaninchen an. An einem Eck sah ich auf einmal einige der grauen Flitzer sitzen und schoss eine saubere Doublette.
Wir pirschten den kompletten Abend bis es Dunkel wurde weiter und konnten insgesamt auf der Pirsch 17 Kaninchen erlegen.
Für mich als "Hochwildjäger" war es wirklich ein tolles Erlebnis und der Jungjäger, welcher das erste mal mit auf Kaninchen gejagt hat war mehr als begeistert von seinem Waidmannsheil auf 6 Kaninchen.



Für die kommende Blattzeit wünsche ich allen kräftigen Waidmannsheil und für die Wildschadensabwehr noch gute Nerven!

Ihr Frederic Hanner
Novahunt-Deutschland


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